LEDs ohne Giftgase


LED’s kommen ohne giftiges Quecksilber aus und bieten unmittelbar nach dem Einschalten die volle Lichtstärke - flackerfrei!.

Bezüglich Lebensdauer sind die Lampen mit "Licht-emittierenden-Dioden", kurz LED-Lampen, die einzige Alternative gegenüber der so genannten "Energiesparlampe" (genauer: "Kompaktleuchtstofflampe"). In Langzeittests diverser, unabhängiger Prüf-Institute gab es selbst noch nach 60.000 Ein/Aus-Schaltvorgängen keinen Leistungsschwund oder sonstige Ausfälle. 

Im Gegensatz zu LED büßten einige der herkömmlichen "Energiesparleuchtstofflampen" bei manchen Tests sogar schon nach 1.200 Betriebsstunden ihre Leuchtkraft teilweise ein oder versagten ihren Dienst völlig! 

Vorteile

LED-Lampen geben schon ab der ersten Sekunde ihre volle Lichtstärke ab. LED-Lampen strahlen weder UV-, noch Infrarotlicht. Dadurch werden sie auch nicht an den Stellen warm, wo das Licht austritt. Sie sind leuchtstärker und wesentlich sparsamer als die alt-bekannten "Energiesparleuchtstofflampen". LED-Lampen leuchten flackerfrei und ihr Licht wird zu Recht als angenehm empfunden. Zudem kommen sie ohne giftiges Quecksilber aus und müssen auch nicht als Sondermüll entsorgt werden.

Kaltes oder warmes Licht?

Das "angenehme Licht-Empfinden", das hier unter den Vorteilen genannt wurde, ist stark abhängig vom richtigen Einsatz. Beispiele: Eine "warmweiße" Lichtqelle kann in vornehmlich tageslicht-beleuchteten Räumen oder an Computer-Arbeitsplätzen ein anstrengendes Zwilicht erzeugen und eine "kaltweiße" Lampe in einem Wohnraum eine sehr ungemütliche Atmosphäre verbreiten - umgekehrt eingesetzt würde es vielleicht eher passen! Ein Mix von kalt- und warmweißen Licht ist grundsätzlich nicht zu empfehlen - es sei denn, man möchte gezielt unterschiedliche Licht-Akzente im Raum verteilen.

LED-Lampen bieten demnach für jede Beleuchtungsaufgabe die passende Lösung, es muß nur beim Kauf auf die richtige Farbtemperatur, auf ausreichende Lumenzahl (= Leuchtkraft) und nicht zuletzt auch auf einen ausreichenden Abstrahlwinkel geachtet werden. Kaltweißes Licht wird in der Regel dunkler empfunden als warmweißes Licht so dass die Leuchtkraft alleine noch keine Aussage über die subjektiv empfundene Beleuchtungsstärke aussagt. Fazit: Eine Beratung durch den Fachmann ist - speziell bei Umrüsung von konventioneller Beleuchtung auf LED oder bei völliger Neu-Installation (z.B. bei einem Neubau) - unbedingt zu empfehlen!

Die bessere Energieeffizienz

Wie viel Energie wandeln die LED-Lampen tatsächlich in Licht um? Dies wird aus den Messwerten für die Leistungsaufnahme und dem Lichtstrom ermittelt. Daraus ergibt sich der Beleuchtungswirkungsgrad. Und dieser ist mit  über 150 und mehr Lumen pro Watt unvergleichbar höher als alle anderen, herkömlichen Leuchtmittel. Dabei ist zu beachten, dass höhere Effizienzwerte oftmals auf Kosten anderer Parameter erzielt werden, beispielsweise indem man eine weniger gute Farbwiedergabe oder höhere Farbtemperatur wählt, wobei wir dann wieder beim Thema "kaltes oder warmes Licht" angelangt sind!